Stefan Fersterer Stefan Fersterer

Prompt rein, Seminarplanung raus? Nicht mit dir!

Seminarplanung gestaltet Lernräume. Wir entscheiden über Inhalte, Methoden und Atmosphäre. Damit schaffen wir einen Rahmen, wo Lernen möglich wird.

Bevor ich mit der Planung beginne, frage ich mich: Wie wird sich diese Gruppe anfühlen? Welche Stimmung wird da sein? Welche Widerstände?

In guten Lernsettings ist ein Seminarplan kein Fahrplan, sondern ein Gesprächspartner. Er braucht Flexibilität und Haltung. Genau hier kann Künstliche Intelligenz unterstützen. Nicht als Ersatz sondern als Sparringpartnerin. Und ganz ohne sie, die KI-Systeme, zu vermenschlichen.

Lernziel dieses Blogbeitrags:
In diesem Beitrag lernst du, wie du KI-Tools in vier zentralen Phasen der Seminarplanung einsetzen kannst, sodass sie dich stärken, ohne deinen pädagogischen Kompass zu verwässern.

1. Lernziele konkretisieren: Was willst du wirklich erreichen?

Katja plant ein Seminar zu „Kommunikation bei schwierigen Themen“. Statt Inhalte zu sammeln, nutzt sie KI, um handlungsnahe Ziele zu definieren: Haltung stärken, Verhalten prüfen, Empathie fördern.

KI-Unterstützung hilft, den didaktischen Kompass zu schärfen – durch gezieltes Nachfragen:

  • Was sollen die Lernenden am Ende wirklich können?

  • Welche Veränderung willst du ermöglichen?

Prompt-Beispiel für ChatGPT
Formuliere drei SMARTe Lernziele für ein Seminar zum Thema „Kommunikation in Konfliktsituationen“ für Betriebsrät:innen. Fokus: Handlungsoptionen und Perspektivenwechsel.

Typischer Stolperstein
Viele geben zu früh auf, weil die ersten Antworten nicht passen. Begreife KI-Tools nicht als Zielvorschlags-Maschine, sondern als Ideenraum. Wer klarer fragt  – etwa mit „Nutze Blooms Lernzieltaxonomie “ – kann seine Expertise einbringen.

Reflexionsfrage
Was brauchst du, damit deine Lernziele klar werden?

2. Recherche mit KI: Inhalte und Impulse finden

Katja hat ihre Lernziele. Jetzt braucht sie inhaltliche Grundlagen: relevante Fakten, rechtliche Aspekte, praxistaugliche Beispiele. KI-Tools wie Perplexity.ai unterstützen bei der Recherche aktueller, verständlicher Materialien.

Prompt-Beispiel für Perplexity
Recherchiere aktuelle Herausforderungen für Betriebsrät:innen in Konfliktsituationen. Nenne drei praxisnahe Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum und verlinke verlässliche Quellen in verschiedenen Formaten wie Text, Podcast oder Video.

Tool-Tipp: Perplexity.ai überzeugt durch aktuelle Treffer und gute Quellenangaben – ideal für faktenbasierte Recherche im Bildungskontext.

Typischer Stolperstein
Die erste Trefferliste sieht gut aus, erweist sich aber als zu allgemein. Stimme deine Recherche bewusst auf Zielgruppe und Format ab und ergänze konkrete Zeitangaben für wirklich frische Impulse.

Reflexionsfrage
Welche Kriterien nutzt du für die Entscheidung: „Das ist ein Text, den meine Gruppe wirklich lesen (oder hören) wird.

3. Methoden entwickeln: Lernprozesse aktivieren

Wie werden Katjas Lernende aktiv? Wie bringen sie Erfahrungen ein und erleben verschiedene Perspektiven? Sie setzt auf Methoden, die zur Gruppe, dem Thema und den Lernzielen passen: dialogisch, vielfältig und machbar.

ChatGPT und Claude.ai können inspirieren – besonders wenn du Gruppengröße, Dauer, Zielgruppe und Räume mitdenkst. Der Einsatz von KI ermöglicht kreative Varianten und spart Zeit.

Prompt-Beispiel für ChatGPT/Claude
Schlage drei aktivierende Methoden für den Einstieg in ein 2-tägiges Präsenzseminar mit 12 Betriebsrät:innen zum Thema „Kommunikation in schwierigen Situationen“ vor. Ziel: Vertrauen fördern, Erfahrungen austauschen.

Tool-Tipp: ChatGPT eignet sich für variantenreiche kreative Methoden. Claude.ai ist stark darin, lange Prompts zu verarbeiten und Methoden präzise an Zielgruppen anzupassen.

Typischer Stolperstein
Methodenvorschläge wirken gleichförmig. Kombiniere kreativ, frage konkret und liefere Hinweise zu Gruppendynamiken.

Reflexionsfrage
Wie können dir KI-Tools dabei helfen, neue methodische Wege einzuschlagen, ohne deinen didaktischen Anspruch zu verlieren?

4. Ablauf gestalten: Von der Idee zur Struktur

Katja verbindet nun Lernziele, Inhalte und Methoden zu einem stimmigen Seminardesign. Das Design gibt Orientierung und lässt Spielraum für Dynamiken.

Gerade mehrtägige Seminare profitieren von klaren Phasen, flexiblen Übergängen und Raum für Reflexion.

Prompt-Beispiel für ChatGPT
Erstelle aus den erarbeiteten Bausteinen zwei alternative Ablaufvarianten: Variante A mit Fokus auf Gruppenaktivitäten. Variante B  strukturierter mit mehr Inputs.
Ergänzend mit Claude: Bewerte das folgende Seminardesign aus drei Perspektiven: 1. Praxisorientierte Lernende, 2. Erfahrene Trainerin, 3. gewerkschaftliche Bildungseinrichtung.

Typischer Stolperstein
Alles logisch, aber nicht lebendig? Viele KI-Ablaufpläne sind zu dicht getaktet. Es fehlen Pausen, Spielräume und Resonanz. Kombiniere KI-Strukturierung mit deiner Erfahrung und Intuition. 

Reflexionsfrage
Woran erkennst du gute Dramaturgie in Seminaren?

Kritische Reflexion: Datenschutz und Qualität im Blick behalten

Bevor zu KI-Tools einsetzt, prüfe:

  • Datenschutz: Gib keine sensiblen Lernenden-Daten ein.

  • Kosten: Kostenlose Versionen von ChatGPT/Claude oder Perplexity (alle mit E-Mail Anmeldung) sind meist völlig ausreichend. Pro-Versionen kosten durchschnittlich ~20€/Monat.

  • Qualität: KI-Ergebnisse immer fachlich prüfen und anpassen.

  • Bias: Besonders bei arbeitsrechtlichen Themen kritisch hinterfragen – ausführlich in #kidi02 Bias entlarven

Alternativer Tool-Tipp: Wenn du oder deine Lernenden dich nicht registrieren möchtest oder darfst, ist Duck AI Chat eine gute Option. Der Dienst bietet datenschutzfreundlichen Zugang zu mehreren KI-Modellen – ganz ohne Anmeldung. Ideal für spontane Prompts oder als niedrigschwelliger Einstieg.

Fazit: KI als Sparringpartnerin nutzen

KI verändert nicht, was wir tun – aber wie wir es tun.

Mit einem klaren pädagogischen Kompass unterstützen dich KI-Systeme: beim Strukturieren, Ideen finden und Variieren. Wie Katja hilft auch dir KI, mutiger, klarer und vielfältiger zu planen.

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Stefan Fersterer Stefan Fersterer

KI-Bias entlarven: Praktische Strategien für faire Bildungspraxis

Dieser Beitrag ist zuerst am 13.05.25 am Blog der Referent:innen-Akademie der Arbeiterkammer Österreich veröffentlicht worden.

Ein einfacher Prompt: „Erstelle ein Bild eines erfolgreichen Mitarbeiters“.

Ein einziger Begriff – und ChatGPT zeigt mir einen weißen Mann im Business-Anzug. Erfolgreich scheint hier: männlich, weiß, um die 40. Neutral? Nicht wirklich. Dieses Bild erzählt mehr über unsere blinden Flecken als über Erfolg. Es erzählt von Bias – also von systematischen Verzerrungen. In KI-Systemen. Und in uns.


Was ist ein Bias und was hat das mit Bildungsarbeit zu tun?

Ein Bias ist eine systematische Verzerrung, z.B. in Bildern, Sprache, oder Bewertungen. KI-Systeme übernehmen solche Verzerrungen aus ihren Trainingsdaten: Wenn bestimmte Gruppen darin seltener vorkommen oder stereotyp dargestellt werden, reproduziert das KI-Modell genau das.

Für dich als Trainer:in bedeutet das: Wenn du mit KI-Tools arbeitest – sei es bei Texten, Bildern oder Ideen -, schleichen sich diese Muster unbemerkt in deine Materialien ein. Genau hier setzen wir mit #kidi an.

Lernziel dieses Blogbeitrags:

Du lernst, wie Verzerrungen (Bias) entstehen, wie du sie erkennst und wie du als Trainer:in bewusst gegensteuern kannst. Mit Übungen, Methoden und Reflexionsimpulsen entstehen einfache Anwendungsmöglichkeiten für deine Bildungsarbeit.

Erste Übung: Welche Bilder entstehen in deinem Kopf?

Bevor wir über KI-Verzerrungen sprechen, schauen wir in unsere eigene Vorstellungswelt. Lies dir die folgenden Begriffe durch und notiere dir spontan, was du dabei siehst oder male eine kleine Skizze:

  • Eine glückliche Familie

  • Eine Besprechung im Betriebsrat

  • Ein Kaffeetratsch

Reflexionsfragen:

  • Wer ist zu sehen?

  • Wie alt sind die Personen?

  • Welchen sozialen Status gibst du ihnen?

  • Wer fehlt?

Warum diese Übung? Genau so „denken“ auch KI-Systeme – nur mit riesigen Datenmengen statt persönlichen Erfahrungen. Und genau wie wir greifen sie auf häufige Muster zurück. Das zeigt, wie schnell Verzerrungen entstehen. Ganz ohne böse Absicht.

„Bias in AI is not a technical problem to be solved, but a reflection of the society that builds it.“

Timnit Gebru, KI-Ethik-Forscherin

Vier typische Bias-Formen (und wie du sie erkennst)

Drei Übungen für deine Bildungsarbeit

Die Bildanalyse

Ziel: Analysiert KI-generierte Bilder (z.B. via ChatGPT oder Perplexity)
Reflexionsfragen: Wer wird dargestellt? Wer fehlt? Welche Rollen sind sichtbar? Welche Alternativen wären inklusiver?

Prompt Challenge

Ziel: Ergebnisse vergleichen und Wirkung reflektieren.
Ablauf: die Gruppe wird in zwei gleich große Gruppen geteilt und sie erhalten die Prompt-Vorlage: „Ein:e engagierte:r Betriebsrät:in leitet ein Seminar“.

  • Gruppe A: Prompt soll 1:1 verwendet werden.

  • Gruppe B: Prompt soll diversitätssensibel umformuliert werden.
    Abschließend werden die Ergebnisse verglichen und die Wirkung der Ergebnisse reflektiert.

Alltags-Bias

Ziel: Alltags-Bias erkennen
Ablauf: in Paaren soll je ein Prompt formuliert werden zu der Fragestellung „Wo begegnet dir im Alltag ein KI-Bias?“. Dieser Prompt erzeugt ein Ergebnis und dieser soll im Paar reflektiert werden.
Reflexionsfragen: Was zeigt das Bild/Text und was fehlt?

Fünf Strategien gegen KI-Bias

Egal ob du ein Lern-Quiz erstellst, eine Arbeitsanleitung, ein Rollenspiel-Skript oder ein Bild für die Seminarunterlagen: Wie du ein KI-System aufforderst, beeinflusst das Ergebnis enorm.


1. System-Hopping: Nutze mehrere Tools für unterschiedliche Ergebnisse. Du wirst staunen, wie unterschiedlich die Antworten ausfallen.
2. Widersprüche entdecken: Klingen die Inhalte logisch? Passt der Ton zur Zielgruppe?
3. Daten prüfen: Woher stammen die Trainingsdaten? Von wann sind sie? Wer fehlt?
4. Expert:innen-Radar aktivieren: Ergänze KI-Antworten mit deinem Know-how und hole dir Feedback aus deinem Netzwerk.
5. Erfahrungen teilen: Tausche dich mit Kolleg:innen aus und lernt voneinander.

Feedback ist Haltung

Du kannst KI-Modelle besser machen. Gib bewusst Feedback bei fehlerhaften Texten oder Bildern – mit einem Daumen runter, einer kurzen Notiz oder einem Alternativvorschlag. Ein kurzer Hinweis kann das Training der Modelle beeinflussen – und künftige Bilder vielfältiger machen.

Nutze die Rückmeldefunktion wie im Beispiel von Claude.ai.

Fazit: Du machst den Unterschied

KI-Systeme sind nicht neutral, sie sind aber gestaltbar.

  • Wähle gezielt aus, was du übernimmst.

  • Sprich es an, wenn etwas nicht passt.

  • Teile starke Prompts und reflektiere stereotype Ergebnisse.

  • Gib Feedback. Auch bei Kleinigkeiten.

  • Mache Vielfalt sichtbar: in Bildern, Texten und Lernmaterialien.

Wir legen heute die Datengrundlage für die nächste Generation KI-Systeme.

Vertiefungsmöglichkeiten

  • Online-Kurs „KI-Biases verstehen und vermeiden“ (openHPI). Kostenloser, praxisnaher Online-Kurs zum Erkennen, Verstehen und Vermeiden von KI-Biases mit vielen Übungen und Strategien für den fairen KI-Einsatz.

  • Lehrerweb Wien: „Coded Bias – Wie KI diskriminiert Infografiken, Videos und Arbeitsaufträge, die sich leicht für die Erwachsenenbildung adaptieren lassen5.

  • Faires KI-Prompting (Digitalzentrum Zukunftskultur) Leitfaden mit Praxisbeispielen, Strategien und Reflexionsfragen zum fairen Einsatz von KI in Unternehmen – sehr gut adaptierbar für die Erwachsenenbildung.

  • Grundlagen – Bias und Fairness in KI Fundierte Einführung zu Bias-Arten, Fairness-Definitionen und Gegenstrategien im KI-Lebenszyklus – mit vielen Praxisbeispielen und Erklärungen.

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Stefan Fersterer Stefan Fersterer

Grundlagen der KI: Von Mythen und Fakten zur Praxis

Reihaneh Golpayegani & The Bigger Picture / Better Images of AI / A Corner Of The History / CC-BY 4.0

This image shows the corner of a room, with wooden floor with two walls - one is smaller than the other. On the left smaller wall, glowing app icons, with logos including Netflix, Spotify, OpenAI, and Alexa are arranged in a grid. Multiple sets of dark footprints converge toward these icons on the floor.

The room’s right side features wooden shelves with various items: stacks of books, a vintage red rotary phone, vinyl records, and framed artwork. These objects are slightly shadowed and appear darker, but occupy the larger wall. On the floor’s bottom left corner, a few footprints veer off in the opposite direction to the other footsteps which were facing the glowing apps.

Warum sollte ich mich als Trainer:in in der Erwachsenenbildung mit Systemen und Tools zu Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen?

KI - was soll das?!

Vielleicht stellst du dir diese Frage. Vielleicht stresst dich die rasante Entwicklung oder du denkst: „Das habe ich doch längst verpasst.“ Vielleicht sorgt sich eine Stimme in deinem Kopf, dass KI dich irgendwann ersetzt. Aber ich sage dir: Das ist Quatsch! Es gibt keinen falschen Zeitpunkt, um sich mit KI auseinanderzusetzen. Und Angst vor Fehlern ist der größte Stolperstein. Einfach ausprobieren – das ist der Schlüssel.

KI ist kein Ersatz für uns als Trainer:innen, sondern ein Werkzeug, das uns unterstützen kann. Ein Werkzeug, das uns Zeit spart, neue kreative Möglichkeiten eröffnet und uns hilft, Routineaufgaben zu delegieren.

Meine eigene KI-Reise

IIm November 2022 hatte ich von ChatGPT und Co. keinen blassen Schimmer. Meine Tochter war gerade zwei Monate alt, und KI stand nicht mal ansatzweise auf meiner To-do-Liste. Doch ein Jahr später las ich den Call for Workshops eines Trainingskongresses, der KI ins Zentrum stellte. Ich wollte dabei sein – also reichte ich ein Konzept ein. Ohne echte Ahnung. Und dann: Workshop zugesagt. Jetzt musste ich liefern.

Ich begann mit den Basics: erste Versuche mit ChatGPT, die inspirierenden Inhalte von Nele Hirsch im eBildungslabor, ein Pro-Abo für ChatGPT. Ich experimentierte, scheiterte, lernte. Und ich stellte fest: Es stimmt, was Ethan Mollick sagt: „KI lernst du, indem du KI nutzt.“

Heute bin ich kein Allwissender, aber um viele Erfahrungen reicher. Und genau das wünsche ich auch dir: Einfach anfangen. Kleine Schritte. Dranbleiben.

Was ist KI eigentlich?

Kurz und knackig

KI (Künstliche Intelligenz) beschreibt Technologien, die Maschinen ermöglichen, Dinge zu tun, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern – etwa Lernen, Entscheidungen treffen oder Probleme lösen. KI ist längst Teil unseres Alltags: Netflix empfiehlt dir Filme, dein GPS plant die beste Route, und dein Spam-Ordner schützt dich vor unerwünschten E-Mails.

Generative KI - der große Durchbruch

Mit Tools wie ChatGPT, die Inhalte selbst erstellen können, hat KI eine neue Dimension erreicht. Texte schreiben, Bilder malen, Musik komponieren – all das kann generative KI. Aber: Sie basiert auf Wahrscheinlichkeiten, nicht auf Wahrheiten. Sie gibt dir eine Antwort, doch die muss nicht richtig sein. Kritisches Denken bleibt also essenziell.

Häufige Mythen rund um KI

  • „KI weiß alles.“
    Realität: KI arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und liefert oft unvollständige oder verzerrte Ergebnisse.

  • „KI ersetzt mich irgendwann.“
    Realität: KI unterstützt, ersetzt aber keine Empathie, Kreativität und Pädagogik.

  • „KI ist unfehlbar.“
    Realität: Halluzinationen und Verzerrungen (Bias) sind bekannte Schwächen von KI-Systemen. Deshalb bleibt dein prüfender Blick unverzichtbar.

Wie du loslegst

  1. Teste einfache Tools:
    Registriere dich bei ChatGPT oder nutze Tools wie You.com (ohne Anmeldung). Stell eine einfache Frage wie: „Welche kreativen Gruppenarbeitsmethoden kann ich in einem Training einsetzen?“

  2. Vergleiche Ergebnisse:
    Probiere dieselbe Eingabe in verschiedenen Tools aus und finde heraus, welches am besten zu dir passt.

  3. Gib mehr Kontext:
    Stelle präzisere Anfragen, z. B.: „Erstelle eine 30-minütige Gruppenarbeit zum Thema Zeitmanagement für Anfänger:innen.“

  4. Sei kritisch:
    Überprüfe die Antworten, passe sie an, und sieh die Tools als Sparringpartner:innen – nicht als perfekte Lösung.

Fazit: Keine Angst vor dem ersten Schritt

KI ist kein mystisches Wesen, sondern ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug entfaltet es seine Kraft erst, wenn du es nutzt. Es geht nicht darum, alles sofort zu verstehen. Es geht darum, zu starten. Kleine Schritte, Fehler zulassen, lernen und dranbleiben.

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